Indikationen
Schulschwierigkeiten, allgemeine Lernprobleme
Lernprobleme hängen eng mit der auditiven Wahrnehmung zusammen.
Eine Verbesserung des Hörens hin zum aktiven Horchen hat positive Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit und erhöht die Gedächtnisleistung.
Dies geschieht durch die Förderung der energetischen Aufladung der Grosshirnrinde, der effizienteren Kontrolle der Horchfunktion durch das Gehirn und insbesondere durch die Schulung zur Horch-Dominanz des rechten Ohres. Die Leitfunktion des rechten Ohres ist sinnvoll, weil die Nervenbahnen zwischen dem rechten Ohr und dem Sprachzentrum im Gehirn kürzer und direkter sind als die vom linken Ohr.
Allgemein lässt sich sagen, dass eine Verbesserung vom passiven Hören zum aktiven Horchen die Voraussetzung ist, um Gehörtes wirklich aufzunehmen und dann korrekt weiter zu verarbeiten.
Fremdsprachenintegration
Jede Sprache hat ihr ganz eigenes Frequenzspektrum. Unterschiedliche Frequenzen werden unterschiedlich häufig benützt, je nachdem, welche Sprache gesprochen wird.
Durch spezielle Schulung der sprachspezifischen Frequenzen erreicht man eine Anpassung an das „ethnische Ohr“, d.h. das Ohr wird genau in den Frequenzbereichen der jeweiligen Sprache geschult und kann das Gehörte aktiv aufnehmen, womit eine Förderung des Fremdsprachenlernens erzielt wird.
Das heisst, dass das Ohr auf die zu lernende Fremdsprache eingestimmt wird.
Wohlbefinden, Energie, Re-Dynamisierung
Der Nervus Vagus, der parasympathische „Eingeweidenerv“, ist für die Regulierung sämtlicher innerer Organe und somit auch des vegetativen Gleichgewichts zuständig. Er besitzt einen sensiblen Ast zum Ohr, womit dem Ohr eine wichtige Funktion bei der Regulierung der inneren Organe zukommt.
Deshalb lassen sich eine Reihe von funktionellen und psychosomatischen Störungen über eine Harmonisierung des vegetativen Gleichgewichts positiv beeinflussen.
Ausserdem kann über das Hören bestimmter hoch filtrierter Töne eine Vitalisierung des gesamten Organismus erreicht werden.
Verhaltensauffälligkeiten
Es gibt viele Formen von Verhaltensauffälligkeiten.
Häufig liegen die Ursachen weit zurück, unter Umständen haben sie ihre Wurzeln bereits in der vorgeburtlichen Zeit oder in der Geburt selbst.
Über das Hören der eigenen Mutterstimme - so gefiltert, wie sie in der intrauterinen Zeit, also im Mutterleib zu hören war, lassen sich hilfreiche Effekte erzielen, die das aktuelle Verhalten positiv beeinflussen.
Entwicklungsstörungen
Je nachdem, ob die Entwicklungsverzögerung im allgemeinen Bereich, in der Sprache oder in der Motorik liegt, kann mit Hilfe des Horchtrainings die Entwicklung nachgeholt werden, indem ausgewählte Frequenzen auf die unterschiedlichen Gehirnregionen Einfluss nehmen.
Auditive Wahrnehmungs-, Verarbeitungs- und Differenzierungsprobleme
Das Hören ist ein hoch komplexer Vorgang.
Zunächst werden die akustischen Wellen in elektrische Impulse umgewandelt. Dies geschieht im Innenohr. Anschliessend werden die Impulse an das Gehirn weitergeleitet und dort genau analysiert.
Je exakter und reibungsloser diese Vorgänge funktionieren, umso besser kann die kognitive Weiterverarbeitung gelingen.
Die Schulung des Gehörs verbessert automatisch das aktive Wahrnehmungsvermögen.
Stimme, Musik, Gesang
Die Stimme enthält nur die Töne, die das Ohr hört.
Die Verbesserung der audiovokalen Kreisläufe führt zur Berichtigung von Stimmstörungen und anderen Defiziten, mit denen Spezialisten von Stimme und Gesang gewöhnlich zu tun haben.
Sport, Bewegung, Störungen im vestibulären Bereich
Das vestibuläre System des Innenohres – das so genannte Gleichgewichtsorgan – kontrolliert und reguliert jeden Muskel des Körpers. Die enge anatomische und funktionelle Einheit zwischen Cochlea (Hörschnecke) und Vestibulum (Gleichgewichtsorgan) erklärt die Tatsache, dass das Horchtraining auch auf die Körperaufrichtung und die Muskelspannung einwirkt.
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